Ein ungewöhnliches Sieg im Rössli. Stäfner siegten 9.5-0.5 !
Zwei Stäfner Teams traten an einem Fussball-WM-Abend im Rössli zur letzten SMM-Runde vor der Sommerpause an. Die Erste empfing das zweite Team aus Wädenswil, die Dritte das zweite Team von Zimmerberg. Bei den hitzigen Temperaturen war es ziemlich anstrengend, aber die Bedingungen waren für alle gleich.
Die Dritte sorgte ziemlich schnell für klare Verhältnisse.
Hal benötigte keine halbe Stunde, um seinen Gegner zu besiegen. 1:0.
Bei Bruno und Ruedi dauerte es ein wenig länger. Ohne jegliche «Wenn und Aber» verwandelten sie ihre Partien in Siege. 3:0.
Urs spielte am längsten, aber auch er bewies seine Spielstärke. 4:0.
Bei der Ersten grinste Albert über beide Ohren, als er erfuhr, dass das sechste Wädi-Brett unbesetzt blieb – und somit ein forfait-Sieg für Albert feststand. Keine halbe Stunde später verabschiedete sich Albert und ging, um die Schweizer Nati zu unterstützen. 1-0
Petr entschied die Partie im späten Mittelspiel für sich. 2:0
Marcel verschaffte sich eine starke C-Linie, auf der er den entscheidenden Angriff durchziehen konnte. 3:0.
André, der sich in einer Hochflugphase befindet, hatte alles im Griff. Es sah nur noch nach einer Frage der Zeit aus, bis der Punkt fallen würde – und die Zeit kam: 4:0!
Zu diesem Zeitpunkt lautete das zusammengerechnete Ergebnis im Rössli 8:0. Was für eine Leistung!
An einem Tisch sassen Jakub und Yaz nebeneinander, und es waren die zwei letzten Begegnungen an diesem Abend. Bei Yaz sah es am Anfang so aus, als würden die Stäfner einen zweiten Forfait-Sieg erfahren, doch dreiviertel Stunden nach Beginn erschien Yaz’ Gegner doch noch im Spielsaal. Spät angefangen – und auch richtig spät beendet.
Wenige Minuten, nachdem Yaz mit grossen Augen erfahren hatte, dass wir 4:0 in Führung lagen, einigten sich die Spieler auf ein Remis. 4.5:0.5.
Jakub spielte, nicht zum ersten Mal, am längsten. Die bewahrte innere Ruhe in einem unklaren Endspiel und seine gute Ausdauer zahlten sich aus. Kaltblütig nahm er seine Chance wahr. 5.5:0.5.
Um 23:10 Uhr war es so weit: Die Stäfner feierten einen ungewöhnlich (zusammengezählten) hohen Sieg von 9.5:0.5!
| Stäfa 3 | (1651) | 4 | - | 0 | Zimmerberg 2 | (1690) | ||||
| Urs Blickenstorfer | w | (1731) | 1 | - | 0 | Moritz Durtschi | s | (1786) | ||
| Bruno Cappelli | s | (0) | 1 | - | 0 | Marius Rhyner | w | (1768) | ||
| Ruedi Scholian | w | (1653) | 1 | - | 0 | Istvan Csajka | s | (1696) | ||
| Hal Wehrenberg | s | (1570) | 1 | - | 0 | Herbert Niklaus | w | (1510) | ||
| *FIDE-Elozahlen verwendet | ||||||||||
| Stäfa 1 | (1937) | 5.5 | - | 0.5 | Wädenswil 2 | (1768) | ||||
| Petr Jelinek | w | (2162) | 1 | - | 0 | Michal Kaczmarek | s | (1949) | ||
| Marcel Bodmer | s | (2038) | 1 | - | 0 | Anton Gordienko | w | (1797) | ||
| André Bloemen | w | (1797) | 1 | - | 0 | Beat Eckert | s | (1698) | ||
| Jakub Bednarczuk | s | (1846) | 1 | - | 0 | Boris Moiseev | w | (0) | ||
| Yagiz Özdemir | w | (1927) | 0.5 | - | 0.5 | Abdulsamad Nuri | s | (1628) | ||
| Albert Schmitter | s | (1853) | 1 ff | - | 0 ff | w | ||||
| *FIDE-Elozahlen verwendet | ||||||||||